Joggen, Radfahren und Nordic Walking sind gute Sportarten, um Gesundheit zu fördern


Auch im Homeoffice kann man sich aktiv beschäftigen und beispielsweise alle 30 Mi-nuten den Wecker stellen und fünf Minuten Gymnastik oder ein kleines Workout am offenen Fenster machen. Auch Ausdauertraining in Form von Laufen oder Walken auf der Stelle ist möglich.

 

Sport hilft bei der psychischen und körperlichen Stressbewältigung, stärkt die Abwehrkräfte und erhöht das Energieniveau. Dabei ist es wichtig, auf seinen Körper zu hören und Umfang und Intensität im Auge zu behalten, wie eine Studie der TU Freiberg (April/2020) untersucht hat. Ein „Zuviel“ oder eine drastische Erhöhung des Um-fangs kann das Immunsystem belasten. Es ist außerdem wichtig, auf mögliche Symptome zu achten.

 

Es eignen sich Sportarten, die einfach und von jedem durchgeführt werden können. Für Joggen benötigt man ein Paar Lauf- oder Turnschuhe. Als Anfänger gilt das Prinzip der „Unterforderung“. Man sollte nicht so lange laufen, wie es gerade eben möglich ist, sondern bewusste Gehpausen einbauen. So kann man sukzessiv die Laufphasen nach dem eigenen Fortschritt anpassen - ideal sind mindestens 40 Minuten (inklusive Gehpausen).

 

Auch gut und in der frischen Luft durchführbar, die aus Skandinavien stammende Sportart Nordic Walking. Zum Einsatz kommen hier Nordic-Walking-Stöcke, die zur Unterstützung beim Laufen genutzt werden. Nordic Walking ist ein optimaler Einsteigersport. Dennoch ist es kein „einfach draufloslaufen“. Beim Nordic Walking kommt tatsächlich viel auf die Technik an. Dabei werden 90 Prozent der Gesamtmuskulatur aktiviert.

 

Für Training zu Hause mit Youtube-Videos (Yoga, Ganzkörper-workout...) ist lediglich ein Internetzugang und genügend Platz in den eigenen vier Wänden notwendig. Der Klassiker momentan ist das Fahrradfahren. Die Intensität und Anstrengung kann individuell angepasst werden.

 

Wer seinen Körper belastet, sollte diesen danach auch entsprechend entlasten bzw. regenerieren. Schlaf und eine Proteinlastige, ausgewogene Ernährung sind das Mindestmaß einer passiven Erholung (TU Freiberg April/2020). Wer sich aktiv wiederherstellen möchte, sollte sich nach dem Sport ausgiebig dehnen.

 

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